Inktober – Tinte, Tusche, Fineliner und 31 Tage lang zeichnen

Ich nehme an, dass Sie schon mal von „Inktober“ gehört haben. – Nein?-
Das ist eine tolle Sache.

2009 dachte sich der Illustrator Jake Parker aus Utah, er könnte durch eine tägliche Challenge seine Tusche-Zeichen-Fähigkeiten besser trainieren. Jeden Tag fertigte er eine Tuschezeichnung an. Und am Ende des Monats konnte er feststellen, dass er wirklich besser wurde. Inktober für Ink und Oktober war geboren. Seither legt Jake Parker jedes Jahr im Oktober unter dem Motto „Inktober“ 31 Begriffe fest, nach denen die Welt zeichnen kann. Die Community wird immer größer. Inktober startet.jährlich am 1. Oktober!

Wie funktioniert Inktober?

Was zeichne ich?
Auf seiner Website stellt Jake Parker Ende September 31 Begriffe online. Diese Begriffe kann man benutzen, wenn man eine Blockade hat oder weil man einfach eine Herausforderung sucht. Es ist keine Pflicht. Denn alles „kann“ und nichts „muss“. Man tritt gegen sich und den eigenen inneren Schweinehund an. Entweder greift man in Jake Parkers Liste und pickt sich seine Themen heraus oder man macht seine eigene Liste. Es geht einfach nur darum, regelmäßig mit Tinte und Tusche zu zeichnen. Wenn nicht alle 31 Tage möglich sind, dann kann man sich auch auf eine Zeichnung pro Woche festlegen. Wie gesagt: Nichts muss.

Official Promt List von Jake Parker

Ich habe die Liste übersetzt:
1. SCHNELL
2. GETEILT
3. GIFT
4. UNTER WASSER
5. LANG
6. SCHWERT
7. SCHEU
8. KRUMM
9. KREISCHEN
10. GIGANTISCH
11. LAUFEN
12. ZERSCHMETTERT
13. WIMMELN
14. GRIMMIG
15. GEHEIMNISVOLL
16. FETT
17. ANMUTIG
18. SCHMUTZIG
19. WOLKE
20. TIEF
21. WÜTEND
22. WEG
23. SAFTIG
24. BLIND
25. SCHIFF/ VERSENDEN
26. QUIETSCHEN
27. KLETTERN
28. FALLEN
29. VEREINT
30. GEFUNDEN
31. MASKE

Wie teile ich meine Zeichnung in den Sozialen Netzwerken?
Facebook, Instagram, google+, youtube, flickr, tumblr, Blogs und viele mehr, sind alles mögliche Plattformen, um seine Zeichnungen zu posten. Um sie mit der Welt zu teilen, versieht man sie mit dem Hashtag #inktober oder #inktober2017. Falls Sie sich an der Liste von Jake Parker orientieren, dann könnten Sie auch den Begriff oder den Tag posten. Ich habe außerdem eine neue, inoffizielle Gruppe auf Facebook entdeckt: https://www.facebook.com/groups/208139582937200/

Official Rules von Jake Parker

Was für Materialien verwende ich bei Inktober?
Tusche, Tinte, Füller, Zeichenfeder, Fineliner, Brushpen, Kugelschreiber, Pinsel für Tuschemalerei, Marker alles in Schwarz, Weiß, oder Graustufen. Zum Höhen verwendet Mr. Parker auch schon mal weißen Farbstift. Es sind auch digitale „Tusche“-Zeichnungen möglich. Aber auch hier gilt, alles kann und nichts muss. Natürlich gibt es auch farbige Tinten und Tuschen. Das Original ist jedoch Schwarzweiß.

Ich wünsche viel Spaß bei Inktober 2017!

4 Gedanken zu „Inktober – Tinte, Tusche, Fineliner und 31 Tage lang zeichnen“

  1. Super beschrieben! Eine Frage habe ich allerdings, ist das Video aus einem Vorjahr, da sich die Liste, die Jake Parker darin veröffentlicht für die täglichen Zeichnungen, sich nicht mit deiner deckt.
    Dann also viel Spaß bei Inktober!

    1. Hallo Andrea. Vielen Dank! Es ist das offizielle Video auf Youtube. Es ist bereits berichtigt. Orientiere Dich bitte nach der neuen Liste. Die Liste ist nur eine Unterstützung, wenn man keine eigenen Ideen hat oder die Herausforderung sucht.

  2. Hallo ich bin gestern über Deinen Beitrag gestolpert und habe gerade eben mal die Liste durchgeschaut, weil ich eventuell doch auch noch mitmachen/aufholen will. Bei Punkt 13. Sagt mir leo.org, dass es VERGIEßEN oder ABGUSS heißt. Und bei Nummer 28 könnte auch HERBST gemeint sein.
    Vielen Dank trotz dem, für die Erklärung und die Übersetzung der Liste.

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Hallo, Sarah! Tut mir Leid, dass ich Dir so spät antworte.
      Wie bei jeder Sprache kann ein Wort oft verschieden interpretiert werden. Teeming könnte man als Substantiv „Abguss“ übersetzten. Ich denke jedoch Mr. Parker meinte eher das Verb. Die Begriffe sind nur ein „Serviervorschlag“. Inktober ist eine sehr freie Challenge. Wichtig ist der Spaß an der Sache.
      Viele Grüße, Jutta

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